Container als Geldanlage – warum nicht ?

Aug 09, 13 Container als Geldanlage – warum nicht ?

1956 wurde der erste Frachtcontainer auf einer Schiffspassage von New Jersey nach Texas eingesetzt. 1964 wurde das Containerwesen von der Internationalen Standardisierungs-Organisation normiert und setzte seitdem zu seinem weltweiten Siegeszug in der Transportbranche an. Der große Vorteil des Containers ist seine Kompatibilität mit allen gängigen Verkehrsmitteln wie Schiff, Straße und Schiene. Heute sind rund um den Globus etwa 21 Millionen Container unterwegs. Geschuldet ist dieses Wachstum der Globalisierung der Märkte und der Zunahme der internationalen Warenströme. Deutlich zugenommen haben auch die Containerstellplätze pro Schiff. Mittlerweile ist es so, dass Reedereien aufgrund der hohen Investitionssummen ihre Schiffe nicht mehr zwangsläufig mit eigenen Containern ausrüsten. 43 Prozent aller international genutzten Container befinden sich im Besitz von Leasinggesellschaften. Und die Tendenz ist steigend.

Von diesem Geschäft können auch clevere Anleger profitieren, und zwar über spezielle Anlagefonds oder Direktinvestitionen. Dabei handelt es sich um ein für beide Seiten gewinnbringendes Geschäft, denn die Transportunternehmen gewinnen über das Leasing mehr Flexibilität. Bei Containerfonds wird das Geld wie üblich über einen Investmentfonds eingebracht, der es nutzt, um damit Container zu erwerben und sie an Transportunternehmen zu vermieten. Bei Direktinvestitionen dagegen erwirbt der Anleger keine Anteile sondern wird rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer der Container. Verwaltung und Vermietung verbleiben dabei in den Händen des Vermittlers, der über direkte Kontakte zu Reedereien verfügt, Mieteinnahmen erwirtschaftet und zu festgelegten Zeitpunkten an die Investoren ausschüttet. Direkte Investitionen gelten dabei als flexibler als in die zumeist geschlossenen Containerfonds. Bei einem Container Direktinvestment mit Solvium Capital beispielsweise wird in der Regel der Einstieg in bereits laufende oder fest vereinbarte Mietverträge geboten – ähnlich wie bei Investitionen in bereits  vermietete Immobilien. Nach Ende der Laufzeit werden die Container von dem Vermittler zu einem bei vertraglich festgelegten Preis wieder zurückgekauft.  Unter dem Strich können bei dieser Anlageform Renditen von bis zu 6 Prozent vor Steuern winken. Ein guter Grund also, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen.